ONLINE-KONGRESS
12.11. bis 22.11.2020

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Christine Bronner

Psychotraumatologin

Familien, die betroffen davon sind, dass ein Kind oder ein Elternteil schwer krank ist, brauchen Unterstützung und vor allem brauchen sie die schon ab der Diagnosenstellung. Da ist es einfach zu spät, erst in der Finalphase einzusteigen. Kinder brauchen eine für sich selbst strukturierte Hospizarbeit. Christine erzählt vom Aufbau und der Umsetzung der größten ambulanten Kinderhospizstruktur in Deutschland. Mittlerweile sind sie sogar dabei, teilstationäre Strukturen aufzubauen. Orientiert haben sich die Beteiligten immer an dem Bedarf der Eltern und Kinder selbst. Entstanden ist ein Konstrukt, das auf vielen Ebenen greift und die Familien bestmöglich unterstützt - egal, in welcher privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Situation sich Eltern und ihre Kinder befinden. Dies zeigt auf, wie es jedem Menschen möglich ist, an unterschiedlichen Stellen sofort zu unterstützen.

Christine Bronner

Christine Bronner hat gemeinsam mit ihrem Ehemann Florian Bronner im Herbst 2004 zunächst den eigenständigen Kinderhospizdienst Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) gegründet. Ein halbes Jahr später folgte die Gründung einer Stiftung als Träger dieses Hospizdienstes. Aufgrund persönlicher Betroffenheit und Erfahrung wuchs im Ehepaar Bronner der Wunsch, eine umfassende, professionelle Unterstützung für betroffene Familien mit schwerst- oder unheilbar kranken Kindern aufzubauen. „Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wichtig es ist, in dieser schweren Zeit Unterstützung zu erhalten. Unser Fokus liegt neben der medizinischen Versorgung auf der gesellschaftlichen Teilhabe und Sicherung des Kindeswohls aller in den betroffenen Familien lebenden Kindern und Jugendlichen“, sagt Christine Bronner, die sich seit über 16 Jahren unermüdlich für die Stiftung einsetzt. Sie kämpft vor allem auch an der politischen Front für bessere Gesetze und für eine bessere Finanzierung der Kinderhospizarbeit.

Als Stifterin und geschäftsführender Vorstand der Stiftung AKM ist Christine Bronner intensiv in das politische Geschehen involviert. Unter anderem engagiert sie sich als Vorsitzende im Landesverband Bayern und im „Expertenkreis Hospiz- und Palliativversorgung“ des Bayerischen Ministeriums für Gesundheit und Pflege. Ein großes Ziel von Christine Bronner ist eine umfassende Finanzierung der ambulanten Versorgung durch die Krankenkassen und den Staat.

Christine Bronner verfügt über Studienabschlüsse in Musikpädagogik und Soziale Arbeit, hat sich in Musiktherapie weitergebildet und kann Qualifikationen als Bindungstherapeutin, im Bereich Safe Mentoring und Psychotraumatologie (zertifiziert nach DeGPT) vorweisen. Darüber hinaus ist sie Traumafachberaterin, zertifizierte Fachkraft für Palliative Care und Kinderschutzfachkraft gemäß zertifizierter Isofak-Weiterbildung.

Bei Klick auf den Button geht es zur Website vom Kinderhospiz München.

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