ONLINE-KONGRESS
12.11. bis 22.11.2020

Wenn dir das Interview gefallen hat, informiere deine Freunde in den Sozialen Netzwerken.

Anne Kriesel

Gründerinnen des Netzwerkes Bohana

Durch persönliche einschneidende Erfahrungen mit dem Tod wurde Anne, mit dem Leben beschäftigt und dem Tod konfrontiert, klar, wie bedeutsam es ist, vorbereitet zu sein. Letztlich hatte sie liebevolle, vorbereitete Menschen an ihrer Seite, die ihr zeigten, wie es anders gehen kann. Sie erlebte, wie kraftvoll und wertvoll es ist, wie gut einen das durch die Trauerphase trägt. Ihr wurde bewusst, wie besonders und einzigartig dieses Erleben war und fragte sich, warum Menschen denn nicht besser vorbereitet sind? Warum ist es kein Thema in Schulen? Warum sprechen die Menschen so wenig über ihre Bedürfnisse? Warum bereiten sie sich nicht vor? Für Anne gehört es zu ihrer Verantwortung als Mutter, ihre Kindern darauf vorzubereiten, dass sie irgendwann nicht mehr da ist. Sie möchte sie vorbereiten, indem sie darüber sprechen, Erinnerungen kreieren und gestalten, die sie dann in dieser Zeit begleiten. Der Bedarf ist da! Nicht nur bei ihr selbst - sie merkt, dass sie mit Bohana einen Nerv der Gesellschaft treffen.

Anne Kriesel

Wir sind Claudia Fricke und Anne Kriesel, die Gründerinnen von Bohana. Seit Anfang März ist Bohana online. Eine Internetplattform, die sich mit den Themen Bestattung, Trauer und dem Darauf-Vorbereitet-Sein beschäftigt. Wir tun das auf pragmatische und empathische Art und Weise, klar und mitfühlend, offen, respektvoll, und - wenn möglich - ohne Gefühlsduselei. Wir wollen informieren, inspirieren und begleiten. Dazu machen wir auf Bohana ein Netzwerk an ausgesuchten Partner:innen sichtbar, die Menschen unterstützen können, wenn sie sich mit dem Tod beschäftigen möchten – oder müssen.

Bei Klick auf den Button geht es zur Website von Anne und Claudia.

Du möchtest dauerhaft Zugang zu allen Experten-Interviews?

Sichere Dir doch schon jetzt das  Sterben Zulassen-Komplettpaket.
Mit exklusivem Bonusmaterial der ExpertInnen – JETZT zum Aktionspreis!

2 Kommentare

  • Ute

    Es ist wichtig, sich zu Lebzeiten Gedanken zu machen, was oder wie das Lebensende oder dem, was danach kommt, ablaufen kann/soll. Den Zugehörigen die Last des Gedankens ‚was hätte sie/er wohl gewollt?`zu nehmen finde ich gut. Es muß aber auch genauso ausgesprochen werden. Überhaupt ist über das Thema Sterben zu sprechen wichtig und ich hoffe und wünsche mir so sehr, dass Leute offener mit dem Thema umgehen. Es sollte wirklich auch in Schulen thematisiert werden. Danke für den tollen Beitrag, liebe Anne und liebe Corinna!

  • Roswitha

    Den Gedanken „Was möchten mal meine Kinder, wenn ich verstorben bin?“, finde ich besonders gut. Das hatte ich mir für meine Kinder auch schon aufgeschrieben. Sie sollen es so machen, wie es für sie am sinnvollsten ist. Meine Anhaltspunkte gibt es auch dazu. Sich mit dem Thema vorbereitend zu befassen, finde ich sehr wichtig. Auch wenn die Kinder oder nahen Zugehörigen jetzt noch nichts davon wissen wollen. Später werden sie froh sein, Anhaltspunkte zu haben.
    Danke für den wunderbar einleitenden Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

18 + neun =