ONLINE-KONGRESS
12.11. bis 22.11.2020

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Corinna Nordhausen

Gesundheits- und Kinderkrankenschwester, Trauerbegleiterin, Reittherapeutin

Eine gute Sterbebegleitung ist nicht das Problem, sondern die Lösung auf dem Weg in ein achtsames und friedvolles Miteinander. Der Weg beginnt immer bei uns selbst. Meine Vision ist es, dass es kein Zufall ist, dass Betroffene und ihre Familien gut begleitet werden. Dass sie auf der Grundlage vom Wissen über alle Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung stehen, selbstbestimmt über ihr Lebensende und das ihrer Liebsten entscheiden können. Dazu braucht es Fachkräfte, die sich intensiv mit sich selbst und der Begleitung Sterbender auseinandersetzen. Fachkräfte, die den Mut haben, hinzusehen, nachzufragen und bereit sind, sich berühren zu lassen.

Corinna Nordhausen

Ich bin Corinna Nordhausen - Initiatorin und Veranstalterin dieses Online-Kongresses.

Vor etwas mehr als einem Jahr entstand, gemeinsam mit meiner Frau Pia, die Idee, diesen Kongress ins Leben zu rufen. Wir planten, organisierten, setzten um, warfen einiges über den Haufen und planten neu. Bis hierher ein sehr aufregender Weg mit vielen Hochs und Tiefs. Ich durfte fluchen, daran wachsen und verstehen.
Immer unterstützend, inspirierend und fachlich, wie auch persönlich begleitend, ganz eng an meiner Seite - Michael Busch und seine Frau Lena.
Anfangs habe ich mir einen Austausch mit verschiedenen Experten über die Begleitung Sterbender und ihrer Zugehörigen gewünscht. Wollte diese Gedanken und Impulse in die Welt tragen. Damit vor allem Fachkräfte darin bestärken, sich innerhalb ihrer Arbeit, fachlich und vor allem persönlich weiterzuentwickeln.
Was bis zu diesem Zeitpunkt hier entstanden ist, konnte ich anfangs noch nicht ahnen. Eine Community - ein Netzwerk - das Sichtbarmachen von Palliativ- und Hospizarbeit. Es ist schon jetzt so groß und einfach wunderbar.

Ich habe meine Arbeit einem großen Ziel gewidmet: Sterben bedürfnisorientiert Zulassen. Das bedeutet, Menschen in ihrer letzten Lebensphase auf eine Weise zu begleiten, die ihren individuellen Bedürfnissen entspricht und ihnen Selbstbestimmung ermöglicht.

Durch ein klares Bewusstsein für unsere Bedürfnisse, mutige Entscheidungen und Eigenverantwortung für unser Handeln können wir Leben gestalten und Sterben zulassen.

Die fachliche Grundlage meiner Arbeit bilden Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Kinderkrankenpflege, palliative care, pain Nurse, integrative Trauerbegleitung und Reittherapie.

Ich habe sterbende Kinder und ihre Familien begleitet. Dadurch habe ich weder die Angst vor dem Sterben, noch die vor dem Totsein verloren. Doch ich habe mich ganz bewusst gegen die Angst vor dem Leben entscheiden!!

Bei Klick auf den entsprechenden Button geht es zur Website und zum Instagram-Account von Corinna.

Hier geht es zum Podcast: https://traudichkeit.de/podcast/

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3 Kommentare

  • Rosi Gäb

    Wow, was für eine Vielfalt. Ich kann aus vollem Herzen sagen, dieser Kongress hat mein Leben bereichert. Wie oft war ich berührt und habe es mir erlaubt, meine Tränen fließen zu lassen. Es gab für mich Bestätigung, für mein eigenes Verhalten zum Umgang mit Sterbenden. Und es fühlt sich auch im Nachhinein noch richtig gut an, zu wissen, ja es war und ist ganz richtig, mich berühren zu lassen. Da ich mir das Kongresspaket gegönnt habe, hört die Auseinandersetzung mit dem Sterben für mich an dieser Stelle nicht auf. Es freut mich, dass ich nun in meinem eigenen Tempo und der mir eigenen Sorgfalt, weiter an und mit den mir wichtigen Themen arbeiten kann. Dankeschön!

  • Sabine

    Ich fühle gerade viel Verbundenheit mit Dir und habe mich an den Moment erinnert , in dem ich für mich beschlossen habe , mich wirklich tief berühren zu lassen …mich davon zu verabschieden, dass das unprofessionell ist , weil ich für mich spüre , dass es das nicht ist . Von dem Moment an hat Berührung und Berührtsein so da sein dürfen , wie es mir entspricht. Das tut SO gut !
    Vor gut einem Monat habe ich mir im Andenken an eine Frau , von der ich viel lernen durfte , das Gedicht tätowieren lassen das mich trägt :
    Ich setzte den Fuß in die Luft
    und sie trug .
    Hilde Domin
    Darauf vertraue ich .
    Liebe Grüße ,
    Sabine

  • Anne Franck

    Hallo Corinna,
    Danke das es Dich gibt. Danke für diesen wundervollen Kongress.
    Ganz liebe Grüße Anne

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